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Kriterien bestimmen das Rating
- Tätigkeitsgebiet/Brancheneinschätzung
Wie sind die kurzfristigen Aussichten in der Branche und gibt es Abhängigkeiten zu
anderen Branchen?
- Wettbewerb und Markt
Wie ist die individuelle Situation jetzt, der Marktanteil, das Potenzial, Standortfaktoren
und Preise?
- Management
Wie wirkt der Unternehmer in der Firma, am Markt, im Wettbewerb? Ist eine offene,
kommunikative Unternehmensführung erkennbar? Ist die Unternehmensnachfolge geregelt?
- Ertragslage
Wie ist die betriebswirtschaftliche Ertragskraft einzuschätzen? Gibt es eine
Bilanzpolitik?
- Finanzlage
Wie hoch sind die Haftungsmittel, ist die Eigenkapitalquote? Sind alle Zahlen
stets aktuell präsent?
- Planung und Prognosen
Wie entwickeln sich Umsätze, Roherträge, fixe- und variable sowie
betriebsfremde Kosten? Gibt es ein aussagefähiges Debitoren-, Kreditoren- und
Kreditmanagement?
- Kontoführung
Wird der Kapitaldienst pünktlich erbracht? Gibt es Kontoüberziehungen? In
welchem Bezug stehen Kreditvolumen zu Jahresumsätzen?
- Kundenbindung
Gibt es Akquisitions- und Clientingsysteme, Schlüsselkunden, Kundenbindung?
- Rechtsform
Haften die Gesellschafter und Geschäftsführer für die Verbindlichkeiten des
Unternehmens?
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Welche Bedeutung hat Basel II für Unternehmen?
Basel II bezeichnet
die ab 2007 gültigen neuen Regeln für die Eigenkapitalunterlegung von Krediten. Bisher
mußten Banken Kredite an Unternehmen mit 8 % des Kreditvolumens durch Eigenkapital
unterlegen. Die Bonität spielte dabei keine Rolle.
Ab 2007 orientiert sich nach Basel II
die Höhe der Eigenkapitalunterlegung an der Bonität des Kreditnehmers.
Ist der Kredit weniger risikobehaftet werden nur
ca. 1,3 % des Kreditvolumens als Eigenkapital erforderlich. Bei ungünstiger Bonität
müßten unter Umständen bis zu 50 % unterlegt werden.
Die bisherige Regelung schien nicht fair. Denn einwandfreie
Schuldner mußten bisher die Risiken für weniger gute Kreditnehmer mitfinanzieren.
Ab 2007 bedeutet dies, - ist die Bonität gut, dann muss die Bank weniger Eigenkapital
vorhalten, und der Kredit kann für den Unternehmer günstiger werden.
Durch ein Rating
wird die Bonität gemessen.
Von den Banken werden schon seit längerem interne Ratings durchgeführt. Bei entsprechender
Komplexität oder besondere Anforderungen kann es für die Bank notwendig werden, ein
externes Rating hinzuzuziehen.
Wie profitieren Sie von einem Rating?
Unverblümt ausgedrückt: Mit einem guten Rating ergeben sich für Sie
Preisvorteile in den Konditionen.
Umgekehrt, - sollte Ihr Rating
nicht so gut ausfallen, werden momentane und künftige Kredite teurer.
Durch ein permanentes Rating
können Sie sich ihre Vorteile erhalten und langfristig ausbauen.
Ein weiterer Vorteil für Sie, - die Bank sieht bei einem permanenten Rating, daß Sie konstruktive
Unternehmensentwicklung betreiben. |
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Welchen Beitrag erhalten
Sie durch das Beratungshaus?
Über unsere Vertragsbeziehungen fertigen wir nach Wunsch und Notwendigkeit einen
viertel-, halb- und/oder jährlichen Controlling/Rating- Bericht an.
Dieser dient Banken, Förder- und Bürgschafts- banken zur Einschätzung der Unternehmens-
entwicklung, insbesondere bei der Gewährung öffentlicher Finanzierungshilfen,
umfassender Bürgschaften oder auch bei bankeigenen Nach-, Um- oder
Erweiterungsfinanzierungen.
Gerade Start up's profitieren davon. Halten sie sich gegenüber Kapitalgebern wie VC's,
Banken und sonstigen Gesellschaftern den Rücken für eine operative Unternehmensführung
frei. Fehlende betriebswirtschaftliche Detailkenntnisse können kompensiert werden.
Der Controlling/Rating-Bericht
enthält:
- Allgemeine aktuelle Situation und Entwicklung
- Umsatz-, Rohertrags- und betriebswirtschaftliche
Ertragskraft
gegenüber der vorherigen und der Vorjahresbeobachtungsperiode
- Kostenartengruppenanalyse
- Rohertragsquote und Cash flow
- Detaillierte Erläuterungen zu Entwicklung und Abweichungen,
Differenzierungen bei Produktgruppen und Sortimentsbereichen
- Fortschreibung der Debitoren-, Kreditoren-, Kredit- und
Warenbestände
- Prüfung des Kapitaldienstes
- Stärken- und Schwächenanalyse sowie Maßnahmen Defizite zu
beseitigen
- Aussicht auf die kommende Planperiode mit relevanten
Vorgaben und gewünschten Maßnahmen.
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