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UVIS Beratung GmbH
Ulm/Burgrieden
Unternehmensnachfolge
Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.




Die erfolgreiche Unternehmensnachfolge ist planbar


Firmenloge der UVIS Beratung GmbH

Die geregelte Unternehmensnachfolge ist eine der schwierigsten unternehmerischen Entscheidungen. Sie ausschließlich an steuer- und erbrechtlichen Eckpunkten festzumachen ist zu kurz gedacht und oft Ursache gravierender Fehler.


Wir moderieren und begleiten Unternehmensveräußerer und künftige Erwerber systematisch bei der Unternehmensübergabe/-nahme.




Weiterführende Informationen zu

Intro

In den nächsten fünf Jahren stehen ca. 400.000 Unternehmensübergaben in Deutschland an, - davon werden ca. 50% durch nicht ausreichende Vorbereitungen scheitern.


  • 40 % der Übergaben erfolgen gezielt altersbedingt,
  • 31 % müssen aus unvorhergesehenen Gründen (Tod, Unfall, Krankheit) übergeben
  • 23 % führen sonstige Gründe an.
  • 43 % der Nachfolgen werden familienintern geregelt,
  • 30 % der Übergaben erfolgen an externe Erwerber
  • 27 % erfolgen in einer ungeregelten Nachfolge bzw. werden aufgelöst.

Die Nachfolgeplanung selbst ist gerade mal bei ca. 40% der Unternehmen geregelt und vorbereitet. Dabei ist es völlig gleich, ob die Nachfolge aus der eigenen Familie oder von außen her erfolgt, die durchschnittliche Dauer einer erfolgsversprechenden Übergabe dauert drei bis fünf Jahre.



Nachfolgeregelung in der eigenen Familie

Wohl demjenigen Unternehmer, der durch eigene Kinder die Chance sieht, in einer problemlosen Abwicklung sein Unternehmen in die nächste Generation überzuführen. Dennoch gestalten sich derartige Überlegungen meist schwieriger, als zunächst gedacht. Einerseits haben die eigenen Kinder vielleicht kein Interesse, andererseits sind eventuell mehrere Kinder im Gespräch und die sonstige Familie möchte auch noch bedacht werden.


Steuer- und erbrechtliche Aspekte würde man externen Fachleuten überlassen, durch die weitergehende Mitwirkung in Beiratsfunktion des künftigen Unternehmens, würde auch der Kontakt zum eigenen Lebenswerk nicht verloren gehen. Doch scheitern derartige Überlegungen meist an der Realität.


Denkbare Ursachen gilt es abzuschätzen und lange bereits im Vorfeld durch begleitend externes Coaching abzufedern. Ist ein Unternehmen frühzeitigst für einen deratigen Schritt gerüstet eine weitgehend Abhängigkeit von der Führungsperson durch organisatorische und ablaufspezifische Vorkehrungen in einer zweiten Führungsebene, sowie funktionierender Planung- und Controlligssystem gewahrt, dürfte der geordneten, stressfreien und ohne jeglichen Druck anzustrebenden Unternehmensnachfolge nicht im Wege stehen.



Buy out - Wenn Mitarbeiter zum Nachfolger werden

Die Betriebsübernahme erfolgt unternehmensintern durch Führungskräfte oder Mitarbeiter. Je nach Größe des Unternehmens und des damit aufzubringenden Kapitals können neben der klassischen Fremdmittelfinanzierung, meist der dem Unternehmen bekannten Kreditinstituten auch Private-Equity-Partner infrage kommen. Sind nicht einzelne Personen die Erweber sondern eine gegründete Gesellschaft wesentlicher Teile der bisherigen Belegschaft spricht man auch von Employee-Buy-out.


Diese Form der Unternehmensfortführung durch einzelne oder mehrere bisherige Mitarbeiter birgt bei fehlenden Familienangehörigen oder Erben eine gute Chance bewährte Geschäftskontakte weiterhin stabil zu halten und engagierten Übernehmern realistische Perspektiven für eine Verselbständigung zu geben. Bekanntes Vertrauen, auch kaufmännisches und organisatorisches Geschick, weil die Unternehmensprozesse den Beteiligten bekannt sind, sprechen für diese Form der Übergabe. Sensible Informationen verbleiben im Unternehmen und werden durch die diskreten Übergabeverhandlungen nicht preisgegeben.


Auch im Falle eventueller Schieflagen bestehen bei der Übernahme durch Mitarbeiter für Gläubiger und Kreditinsitute meist eine bessere Fortführungseinschätzung, als wenn Investoren oder Sanierer in das Betriebsgeschehen eingreifen und dieses meist zerschlagen.



Buy in - Die Übernahme erfolgt von außen

Zeigen sich in einem Unternehmen keine der Führungskräfte zu einer Übernahme bereit, verbleibt alternativ zur Betriebsschließung die Veräußerung an externe Erwerber.


Da dieser Weg für den bisherigen Inhaber und Veräußerer kein Routinevorgang des operativen Tagesgeschäfts darstellt, Unsicherheit und Unkenntnis stark greifen, erscheint es geradezu natürlich, steuerrechtliche und fachanwaltliche Begleitung in Anspruch zu nehmen. Dabei verkennen Veräußerer meist, dass dieser Beistand sich sektoral in der Regel auf steuer- und erbrechtliche Aspekte beschränkt. Im Rahmen der üblichen Routine werden Standardmodelle der Bewertung und Ausgestaltung angewendet, die oft die originären Eigenheiten und damit eine verbesserte Firmenwertgestaltung übersehen.


Diese Fehleinschätzung wird einem Unternehmer dann bewusst, wenn er sich der nicht selten mäßigen Bewertungs- und Ratingeinschätzungen der Kreditinstitute zum Unternehmen klarmacht. So sprechen für die Qualität eines Unternehmens eben nicht nur steuer- und die einmalig erblichen Parameter eine Rolle, sondern die Soft- und Hardfacts, die eine realistische Einschätzung der Unternehmensstärken und -schwächen wiedergeben.


Die rechtzeitige Firmenübergabe an externe Interessenten oder Interessentengruppen ist eine wichtige Überlegung. Die eigenen Stärken können noch ausgebaut, das Firmenimage aufgehübscht werden und in einer stressfreien Zeit konsequent Einfluss auf die letzten drei Jahre, die für die Kaufpreisbildung elementar sind, zu nehmen. Definitv ein Grund, frühzeitig beraterische Hilfen für Betriebswirtschaft, Organisation, Marktausrichtung, Investitions- und Finanzierungsausrichtung einzubinden und mit einem strategisch ausgerichteten Planung- und Controllingssystem (PCS) strukturiert und transparent die Entwicklung von Unternehmenserfolg zu dokumentieren und verifizieren.



Spin off - Ausgründung aus bestehenden Unternehmen

Das Herauslösen einzelner Unternehmensfuktionen aus einem bestehenden und weiterhin existenten Unternehmen und deren rechtliche Verselbständigung wird als Spin off bezeichnet. Die spezielle Weiterentwicklung einzelner Funktionen in der Selbständigkeit, birgt für das ausgründete Unternehmen ebenso Vorteile, wie für das neue Unternehmen.


Die Handlungsfelder sind meist in technologischen und innovativen Bereichen zu sehen, bei denen Fördermittel in der Finanzierung und Entwicklung zum Zuge kommen sollen. Nicht selten werden dabei bisherige Führungskräfte angesprochen und ihnen Motivationsmöglichkeiten in der eigenen Verselbständigung geboten.


Das ausgegründete Unternehmen kann in der Regel auf bekannte Strukturen zurückgreifen. Dennoch muss sich das neue Management klar sein, dass wirtschaftliche Interessen die weitere Funktionstüchtigkeit und Zukunftsentwicklung existenziell bestimmen.



Due Diligence

Dieses Verfahren dient der sorgfältigen Prüfung und Analyse von Geschäftsabläufen, der Bewertung von Risiken im operativen Tagesgeschäft und der finanziellen Lage. Sie bildet die Grundlage der Kaufpreisermittlung, die mit der Übergabe eines Unternehmens verbunden sind.


Erfolgreiche Unternehmen sind oft in spezifischen Nischen unterwegs. Strategische Ausrichtungen und Marktpotenziale sind dabei klar zu identifizieren.


Dabei wird das zu untersuchende Unternehmen einer Stärken- und Schwächenanalyse unterzogen, um die strategischen und operativen Ressourcen und Potenziale zu ermitteln.