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UVIS Beratung GmbH
Ulm/Burgrieden
Interimsmanagement / Notfallpläne
Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.




Damit im Falle eines Falles keine Probleme entstehen


Firmenloge der UVIS Beratung GmbH

Wie wichtig Notfallvorsorge ist, wird einem dann bewusst, wenn Tod, Unfall oder Krankheit urplötzlich eintreten. Für diesen Fall ist rechtzeitg Vorsorge zu treffen.


Was würde in Ihrem Unternehmen geschehen, wenn Sie ab diesem Moment das Unternehmen auf einen unabsehbaren Zeitraum nicht mehr führen könnten? Sorgen Sie durch einen Interimsmanager auf Zeit, in den Momenten, in denen Sie ihr Unternehmen noch steuern können, vor.




Präventive Vorschläge bevor es kritisch wird

Krisenmanagement

Das Krisenmanagement wird ausgewogen aus Inhaber bzw. Vertretern und einer externen Beratungsgesellschaft gebildet. Die Unabhängigkeit und Kompetenz des externen Beraters ist vehemment von Bedeutung. Deshalb sind bisherige Geschäftspartner für die Funktion des Krisenmanagements ungeeignet, d.h. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind tabu.


Der Krisenmanager fertigt zunächst eine Situations-, Stärken- und Schwächenanalyse an. Die Untersuchungsgegenstände sind:


  • betriebswirtschaftliche Situation
  • organisatorische Elemente
  • Workflowprozesse
  • Produktportfolio
  • Mitarbeiterbeiträge
  • Zielvorgaben

Die Geschäftsleitung informiert und motiviert Mitarbeiter und Beteiligte. Sie wird die Lösungsvorschläge der ad hoc sofort umzusetzenden und die strategischen Maßnahmen kommunizieren. Soweit die ordentliche Geschäftsleitung in ihrer Funktion behindert ist, werden diese Aufgaben durch die Vertretung gemeinsam mit dem externen Beratungspartner und Coach umgesetzt.

Management auf Zeit

Werden zur Umsetzung angedachter oder vereinbarter Beratungsprojekte (Unternehmensportfolio) umfassendere Unterstützungsleistungen im Unternehmen erforderlich, können diese über Jahresberaterverträge abgerechnet werden. Nach Ablauf der Projekte löst sich der Berater wieder aus dem Unternehmen. Auf Wunsch kann ein Prozessbegleiter zur Fortsetzung der Aktivitäten eingebunden werden.

Externe Stabsstelle

Führungskräfte bzw. Unternehmensfunktionen deligieren und nutzen die ausgelagerte Partnerschaft einer Vertrauensperson. Die Aufgaben erstrecken sich auf


  • das Berichtswesen und Controlling,
  • Projektsteuerung auf Zeit und
  • Entlastungen in spezifischen Themen.

Soweit führende und steuerende Inhalte anfallen tritt Management auf Zeit/Interimsmanagement auf den Plan. Bei recherchierenden, analysierenden, controllenden und berichteten Themen die externe Stabsstelle.

Präventive Vorkehrungen

Gute Ideen oder Empfehlungen, auch die in eine beraterische Unterstützung, gilt es innerhalb von 48 Stunden zu beginnen. Im anderen Fall vergisst man das Vorhaben oder verdrängt diesen so notwendigen ersten Schritt auf den St. Nimmerleinstag.


Beratungsresistenz ist kein guter Ratgeber


Die beste Vorsorge trifft man in ausgeglichenen oder guten Zeiten, entwickelt mit kompetenten Partnern Synergien in einer konstruktiven Unternehmensentwicklung. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, deren Bogen sich von der Stärkung der Rentabilität, über Innovationen, neuen Märkte, Geschäftspartnern sowie kontinuierlichen Verbesserungsprozessen bis hin zur geordneten Unternehmensnachfolge und Erzielen eines angemessenen und fairen Unternehmenswert erstrecken kann.



Notfallvorsorge

Ein Unfall, eine Erkrankung mit längerer Ausfallzeit oder gar der Tod kann schnell alles verändern. Derartige Ereignisse treten oft ohne Ankündigung ein. Unternehmer sollten sich für derartige Situationen vorbereiten und einen Notfallplan mit einem Notfallkoffer einrichten. Dieser sollte folgende existenziellen Anforderungen für den Ernstfall abdecken:


  • Vertretungsplan - Wer führt das Unternehmen kurz- oder mittelfristig weiter bzw. tritt die Nachfolge an. Führungskräfte sind einzubinden und ein Krisenstab zu bilden.
  • private Vollmachten - Bei vorübergehender Handlungsunfähigkeit sind Betreungs- und Unterstützungsdienste zu definieren (Patientenverfügung)
  • betriebliche Vollmachten - Der Zugriff auf Firmenkonten ist zu ermöglichen, damit das operative Tagesgeschäft fortgeführt werden kann (Handlungsvollmacht, Bankvollmacht, Prokura).
  • Schlüssel- und Zugangsverzeichnis - Es sind Regelungen zu dokumentieren, wer Zugang zu welchen Schlüsseln und Passworten erhält.
  • Wichtige Geschäftspartner - Listen Sie die Kontaktdaten wichtiger Verbindungen zu Banken, Versicherungen, Beratungspartnern und jenen auf, bei denen Sie regelmäßig mit Leistungen in der Pflicht stehen.
  • operative Partner des Tagesgeschäfts - Aufzeichnungen zu Lieferanten- und Kundenverbindungen, wichtigen Vereinbarungen, Aufträgen und sonstigen Besonderheiten.
  • Projektfortschritte - Pflegen Sie die Dokumentation wichtiger Prozesse, Projekte und Aufträgen, ebenso Zugang zu Verträgen, Dokumenten, Plänen und Beschreibungen, sowie relevanter Ansprechpartner
  • wirtschaftliche Situation - Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Unterlagen und der Zugang zu einem aktuellen Planung- und Controllingsystem, eventuelle Gesellschaftsverträge, Handelsregisterauszüge
  • letzter Wille - Neben Testament und beabsichtigter Nachfolgeregelung gehören auch verbale Absichtserklärungen, die den strategischen Unternehmerwillen und persönliche Eigenheiten wiedergeben.