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UVIS Beratung GmbH
Ulm/Burgrieden
Unternehmensnachfolge
Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.




Ein Exit muss nicht altersbedingt erfolgen


Firmenloge der UVIS Beratung GmbH

Egal welche Gründe für für eine geordnete Unternehmensnachfolge sprechen, sie bietet Chancen ein Unternehmen frühzeitig aufzuhübschen und für beide Partner erfolgreich werden zu lassen.


Dabei geht die Feststellung des Unternehmenswertes (Due Diligence) weit über die steuerlichen Betrachtungen von Bilanzen und BWAs hinaus. Der Unternehmenswechsel wird durch Moderation fair gestaltet und begleitet.




Weiterführende Informationen zu

Unternehmensrelaunch und -aufwertung

Die momentane Betriebssituation und betriebswirtschaftliche Ertragskraft ist festzustellen. Kann auf ein schlagkräftiges Planungs- und Controllingsystem zurückgegriffen werden, stehen die entsprechenden Parameter und Stellschrauben zur Verfügung. Fehlt ein solches, ist zunächst dieses nachzurüsten, bevor im nächsten Schritt die Zielsetzungen von Unternehmer und Familie formuliert werden. Auf dieser Grundlage wird ein Aktionsplan entwickelt und die Umsetzung angegangen.


Psychologie ist gefragt. Viele der übergebungswilligen Unternehmer fühlen sich in ihren Entscheidungsprozessen allein und lassen auch keinen so schnell an diese Themen heran. Dabei bietet externe Beratung mit entsprechenden Feingefühl Lösungen. Werden Argwohn und Beratungsresistenz gegenüber professioneller Unterstützung überwunden, stehen die Chancen für einen erfolgreichen Abschluss gut.



Unternehmenswert und Kaufpreisbildung

Einen objektiven und allgemeingültigen Unternehmenswert gibt es genauso wenig, wie ein ideales Bewertungsverfahren. Letztlich hängt die Wahl von einer Reihe individueller Gegebenheiten ab, die unabhängig von steuer- und erbrechtlichen Aspekten getroffen werden müssen.


  • Das Ertragwertverfahren ist eine nach IDW Standard S1 allgemein anerkannte Methode. Sie baut auf die erwarteten Ertragsüberschüsse in der Zukunft und fokussiert im Vergleich des gebildeten Wertes, die Wertschätzung mit einer alternativen Anlageform von Geld am Kapitalmarkt.
  • Das Discounted Cashflow Verfahren (DCF) ähnelt dem Ertragswertverfahren, sieht jedoch nicht den Gewinn, sondern den Cash-Flow bzw. die EBITDA als die infrage kommende Bezugsgröße.
  • Beim Substanzwertverfahren wird der gegenwertige Verkehrswert aller materiellen und immateriellen, sowie betriebsnotwendigen und nicht betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände abzgl. Verbindlichkeiten und Schulden zugrunde gelegt.
  • Der AHW-Standard wird oft bei handwerklichen Betriebsübergaben eingesetzt und berücksichtigt die nach Vergangenheit unterschiedlich gewichteten Gewinne der letzten vier Wirtschaftsjahre. In den Kapitalisierungszinssatz fließen neben dem Basiszinssatz verschiedene handwerk- und kleinbetriebsübliche Risikofaktoren ein.


Rechte und Pflichten beim Betriebsübergang

Ein Betriebsübergang liegt dann vor, wenn ein Unternehmen insgesamt oder in selbständig funktionierenden Teilen per Rechtsgeschäft von einer Person auf eine andere übergeht und diese in gewohnter Identität ohne wesentliche zeitliche Unterbrechung fortgeführt wird. Der bisherige Inhaber muss seine wirtschaftliche Betätigung im Unternehmen einstellen, der neue Inhaber seine Funktion auch tatsächlich aufnehmen. Die alleinige Möglichkeit einer Fortführung reicht nicht aus.


Wird beim Betriebsübergang nur ein Teilbereich betroffen, muss dieser abgrenzbar, eigenständig und funktionsfähig sein. Ein Betriebsteil kann eine organisatorische Einheit, wie eine Filiale sein, aber auch eine Funktion. Je stärker ein Betrieb organisatorisch schriftlich dokumentiert ist, also über ein Organigramm, Funktions- und Stellenbeschreibungen, aber auch Ablaufpläne von Workflowprozessen verfügt, desto klarer lässt sich der Übergang organisieren. Eine Übertragung einzelner Betriebsmittel ist nicht ausreichend, um von einem Betriebsübergang zu sprechen.


Der neue Betriebsinhaber tritt in alle Rechte und Pflichten des bisherigen Betriebs ein. Dies schließt ausdrücklich sämtliche Personalangelegenheiten mit ein. Ausgesprochene Kündigungen wegen des Übergangs sind nach §613a Abs.4 BGB unwirksam. Rechtliche Unterstützung zur Klärung der individuellen Gegebenheiten wird empfohlen.


Mit dem Betriebsübergang gehen auch alle Verbindlichkeiten und Verpflichtungen auf den Erwerber über. Neben dem Erwerber haftet der Veräußerer für alle vor dem Übergang eingegangen oder fällig gewordenen Verpflichtungen gesamtschuldnerisch, wie auch für die Verpflichtungen, die er vor dem Übergang eingegangen ist und innerhalb eines Jahres nach Übergang fällig werden.


Erwerber und Veräußerer haben besondere Informationspflichten. So müssen diese rechtzeitig einen Betriebsübergang den betroffenen Mitarbeitern mitteilen.