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UVIS Beratung GmbH
Ulm/Burgrieden
Restrukturierung / Turn Around Beratung (TAB)
Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.




TAB - Wege aus der Krise


Firmenloge der UVIS Beratung GmbH

Eine unvorhersehbare Schieflage macht Unterstützung umgehend erforderlich. Wenn die Hausbank mit der Entwicklung ebenso unzufrieden ist oder mangelnde Transparenz anmahnt, ist schnelles Handeln unausweichlich.


Die externe Unterstützung wirkt moderierend auf alle Partner und orientiert sich an der primären Zielsetzung - Liquidität, Rentabilität, Sicherheit und Unabhängigkeit wieder herzustellen.




Folgende Meilensteine helfen die elementaren Ziele zu erreichen

Rahmenbedingungen für Restrukturierungsmaßnahmen

Restrukturierungs- und Veränderungsmaßnahmen bedingen einer Erstanalyse, der Beschreibung der anstehenden Turn Around-Maßnahmen und einem begleitenden Coaching in der Umsetzung. Vier Elemente begleiten den Prozess und führen zum Ziel:


  • Bestandsaufnahme (Ist- und Situationsanalyse)
  • Maßnahmeplan und Ziele in der Umsetzung
  • Erfolgskontrolle (Evaluation)
  • kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)


Bestandsaufnahme und Istanalyse

Der analytische Teil eines Turn Around-Prozesses nimmt die angetroffenen Fakten zum Unternehmer und Unternehmen auf und dokumentiert diese in verschiedenen Sessions (Dauer 4 - 6 Tagewerke):


  • Kennlern-Session - Unternehmerinterview / Fragebogen
  • Vertragssession - Aufnahme von finaziellen Abhängigkeiten, wie Kredit-, Leasing- Miet- und sonstige Vertragsverhältnisse
  • BWA-Session - grobe betriebswirtschaftliche Analyse der letzten zwei bis drei Jahre
  • Fazit - Ausformulierung von Zielen und Lösungsansätzen


Stärken- Schwächenanalyse

Auf dem Weg zur Problemlösung sind gegenüber Dritten, z.B. Kreditinstituten, Investoren, Gesellschaftern oder sonstigen Geschäftspartnern, nachvollziehbare Argumente zu entwickeln. Diese dokumentieren Fehler, Defizite und Schwächen, die entweder strukturelle oder fallweise aus bestimmten Situationen heraus entstandene Ursachen haben.


  • Fallweise Defizite sind einzelne Erscheinungen, deren Wiederholung durch die präventiven Veränderungen künftig vermieden werden.
  • Der Schaden struktureller Fehlentwicklungen wird ermittelt. Daraus abzuleitende Verbesserungsmaßnahmen flankieren die Restrukturierungsprozesse.

Stärken, Wettbewerbs- und Produktvorteile, Alleinstellungsmerkmale, innovative und substituierende Entwicklungspotenziale, die in der letzten Zeit nicht mehr in Erscheinung getreten sind, werden wiederbelebt und der Situation angepasst neu ausgerichtet.



Maßnahme und Umsetzungsprozesse

Restrukturierungsmaßnahmen dienen der Beseitigung von Schwächen, Defiziten und Problemen. Sie haben einen ultimativen kurzfristigen und einen auf längere Sicht strategischen Ansatz. Deren Realisierung geht über:


  • Ad hoc-Maßnahmen, die innerhalb von sechs bis zwölf Monaten der Existenzsicherung und Wiederherstellung von Liquidität dienen,
  • strategische Maßnahmen, die der langfristigen Absicherung von Veränderungen und eine nachhaltige Erreichung von Zielen und deren Prozessen dienen,
  • eine Toolbox individuell an das Unternehmen anpassbarer Werkzeuge, sowie
  • einem Masterplan, der die Gesamtzusammenhänge durch Nachschlagen erkennen lässt.


Frühwarnsysteme

Aus Krisen herauszuführende Unternehmen benötigen Werkzeuge, die Fehlentwicklungen und Überraschungsmomente in der Zukunft auszuschließen.


Existenzgefährdende Schieflagen in der Ertrags-, Liquiditäts- und Auftragesentwicklung entstehen nicht spontan, kommen auch nicht über Nacht sondern sind ein über längerer Zeit schleichender Prozess, dessen Entwicklung gerne ausgeblendet wird.


Frühwarnsysteme unterstützen die strategische und operative Neuausrichtung des Unternehmens durch:


  • Akzeptanz der Belegschaft mit einem geänderten, fürsorglichen und vorbildlichen Führungsverhalten der Unternehmensleitung
  • Mindestmaß an Eigenkontrolle
  • Orientierungshilfen für sachkundige Geschäftspartner (Berater, Banker, Beiräte)
  • Transparenz im kurz- oder mittelfristigen Kapitalbedarf bei Investionen und operativer Auftragsabwicklung
  • vertrauensbildender Maßnahmen bei bisherigen Kommunikationsdefiziten

Frühwarnsysteme mit ihren Indikatoren sind wichtige Instrumente der Evaluation von Restrukturierungs- und präventiver Vorsorgemaßnahmen. Sie unterstützen systemisch die Unternehmenssteuerung und vermeiden Fehlentwicklungen.



Planung- und Controllingsysteme (PCS)

Die Aufgaben des Controllings im allgemeinen und von Planung- und Controllingsystemen im besonderen sind zukunftsbezogen. Sie dienen der vorausschauenden operativen Steuerung der Unternehmensergebnisse. PCS haben das Ziel, dem Controller und Unternehmer signifikante Abweichungen von gedachten Budgets zu nennen und durch die Art der Darstellung Diagnosehilfen zu bieten. Sie sind das Instrument ergebnisorientierter Unternehmenssteuerung, dienen der langfristigen Unternehmenssicherung und enthalten drei Arbeitsschwerpunkte:


  • Unternehmensplanung
  • operatives Controlling
  • Unternehmenssteuerung

Die Liquidtätsplanung schafft eine fundierte betriebswirtschaftliche Grundlage für sichere Entscheidungen.



Erfolgskontrolle und Evaluation

Lösungsvorschläge zur Restrukturierung oder zum Turn Around bergen genauso wenig Aussicht auf Erfolg, wie Businesspläne bei Neugründungen, wenn die vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen, sie zu erreichen, nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums begleitet und besprochen werden. Erfolg muss messbar sein. Nur in der Kontrolle und im Austausch mit dem Coach, lassen sich Abweichungen oder verfehlte Zielerreichungen analysieren und um weiterhin an den Verbesserungsprozessen zu arbeiten, Lösungen finden.


  • Das auf ein bis drei Jahre in die Zukunft angelegte Coaching wird über Jahresverträge statt punktueller Einzelvereinbarungen kostengünstig gestaltet.
  • Monatlich bzw. zweimonatliche Besprechungen via Planung- und Controllingsystem (PCS) ergänzen die Darstellungen zur aktuellen Unternehmenssituation.
  • Halbjahresreport per 30.06. und auf Wunsch.
  • ein jährliches Pre-Rating (im zeitigen Frühjahr, lange bevor die Jahresabschlüsse stehen).


Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)

Der wiederkehrende Kreislauf in der Evaluation, neue Bestandaufnahmen und entsprechenden Anpassungen an Veränderungen, führen zu einem KVP, der nach und nach mit jeder unternehmerischen Verbesserung, die Lösung weiterer Problemzonen ermöglicht.


Die Gesamtheit und der Erfolg einer jeden Restrukturierung baut auf einer sehr konstruktiven Kommunikation auf. Eine zu frühe Beendigung des Coachings kann, bei aller Euphorie der schon eingetretenen Erfolge, zu nicht erstrebenswerten Rückschlägen führen.



KFW-Beratungsprogramme Runder Tisch und Turn Around Beratung (TAB)

Die Runde Tisch-Initiative, die seit 1985 von der DtA in den Neuen Bundesländern eingeführt, seit 1999 auf die alten Bundesländer ausgedehnt und von der KfW übernommen wurde, verstand sich als Pannenhilfe für unverschuldet in Not geratene Unternehmen. Die Beratungsinitiative wurden zum Ultimo 2015 eingestellt.


Das Beratungshaus war von Anfang an - seit 1999 - in diese Beratungsszene involviert und hatte mit über 200 abgeschlossenen Projekten eine allumfassende Unterstützung in Süddeutschland geleistet. Die Engagements erstreckten sich auf viele Branchen und Unternehmen unterschiedlicher Rechtsform, Belegschafts- und Umsatzgröße.


Es wurden Beratungsstandards gesetzt, die in den derzeitigen Restukturierungen und weiteren Turn Around Beratungen ihre Fortsetzung finden. Die auf dieser Seite und unter dem Themenbereich "Realisierungspotenziale" vorgestellten Lösungen, bauen auf diesen Erfolgen und Erfahrungen auf. Die Praxisrelevanz und die Vorgehensweise können auch in den adäquaten Publikationen nachgeschlagen und mitgelesen werden.


Mehr Informationen zu den soeben behandelten Themen sind via "Weiterführende Links" unter der Navigationsleiste links zu finden.